Neues Nest für Süderholmer Störche
(Januar/Februar 2013)

Aktiven Natur- und Umweltschutz hat der Sportangelverein "Früh auf", Heide seit Jahrzehnten auf seine Fahnen geschrieben.
In dem vom Verein betreuten Landschaftsschutzgebiete Ostroher- und Süderholmer Moor laufen jedes Jahr zeit-, personal- und kostenintensive Maßnahmen des Vereins. So zum Beispiel auch die Betreuung und das Anlegen von Brutflößen für die vom Aussterben bedrohte Trauerseeschwalbe.
Seit vielen Jahren schon stellt der Verein die bei den verschiedenen Hegeangeln nicht für den menschlichen Verzehr vorgesehenen Fischfänge
 - meist Weißfischarten - der Arbeitsgemeinschaft Storchenschutz im NABU für Futterzwecke kostenlos zur Verfügung.
Friedemann Bach, Vorsitzender des Angelvereins, und Rolf Zietz aus Linden, als zuständiger Storchenbetreuer, war der schlechte Zustand des Horstes in der Süderholmer Amtmann-Rohde Straße aufgefallen.
Mit einigen Jugendlichen, dem Vorsitzenden Bach, dem Jugendwart Rainer Erbar und dem Natur und Umweltbeauftragten des Vereins, Carsten Münch, wurde spontan beschlossen den Süderholmer Störchen ein neues Nest zu bauen.
Nachdem man gemeinsam eine große Menge Weidenreisig geschnitten hatte, wurden nun zunächst die benötigten beiden Reisigringe mit einem Durchmesser von 1,40 Meter unter fachkundiger Anleitung des Storchenvaters hergestellt. Die Reisigringe bilden die Grundlage für das neue Nest in Süderholm. Der Bau der Reisigringe machte allen Beteiligten soviel Spaß, dass man gleich vier Ringe in sehr kurzer Zeit hergestellt hatte. So können ggf. nun noch in anderen Orten auch Storchennistplätze, die seit Jahren verwaist sind, neu präpariert werden.

Witterungsbedingt musste die Abtragung des morschen, ca. 1 Tonne schweren alten Horstes, der zudem absturzgefährdet ist, gut 14 Tage verschoben werden. 
Nun wurde unter Mithilfe des Bauhofes und der Drehleiter der Heider Feuerwehr eine stabile Masthaltekonstruktion samt neuen Nest montiert. .

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Nestbau
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