Traditionelles Damenangeln im Ostroher Moor am 4. August 2007

Anglerglück für 8-Jährige Saskia Kläden

Das „Früh auf“ Damenangeln war wieder mal ein toller Erfolg. Selbstverständlich werden bei dieser traditionellen Veranstaltung keine Damen geangelt, sondern vielmehr versuchen die Partnerinnen der Vereinsmitglieder und die Freunde des Vereins sich selber im Angelglück. Sie werden zwar durch ihre Begleiter unterstützt, die gefangenen Fische müssen sie aber selbst anlanden.



Erfreut über die gute Resonanz zeigte sich Vorsitzender Friedemann Bach, der 25 Damen an den Karpfenkuhlen im Ostroher Moor begrüßen konnte. Bei schönstem Sommerwetter versuchten die Damen konzentriert den einen oder anderen Fisch aus dem nassen Element zu ziehen, um ihren Männern zu zeigen, dass sie es nicht nur verstehen, den Kochlöffel zu rühren. Aber so tierisch ernst nehme das Angeln keine, denn das gemütliche Zusammensein habe Vorrang, sind sich die "Konkurrentinnen" einig.
Einmal im Jahr überlassen die Männer ihren Frauen oder Freundinnen die Karpfenkuhlen. Sie selbst bleiben im Hintergrund, geben bei Bedarf den einen oder anderen Tipp. "Den Rest müssen unsere Damen schon allein erledigen," erklärt Bach. Bevor es losgeht, werden die Plätze ausgelost. Jede Teilnehmerin erhält die selbe Menge Ködermaterial und darf nur mit einer Rute arbeiten. So haben alle die gleichen Chancen, auch die Ungeübten.
„Das Faszinierende sei die Ruhe, das Genießen der freien Natur und ab und an ein Fisch an der Angel,“ beschreibt Bach.
Neben dem Angeln kam aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz. Nachdem die Fische gewogen wurden, traf man sich anschließend zum Ausklang des schönen Nachmittags abends zur Siegerehrung und zum gemeinsamen Grillen auf dem Hof der Familie Voss in Borgholz. Beste Anglerin wurde die erst achtjährige Saskia Kläden (Bild unten) , die aus den Händen der Sportwarte den Siegerpokal erhielt. 

Ihre Mutter Bianca folgte auf dem zweiten Platz. Auf den weiteren Plätzen folgten Britta Münch, Heidemarie Welker und Wiltrud Claußen. Den schwersten Brassen fing Wiltrud Claußen (Bild oben, re.) und das schwerste Rotauge Ingrid Bach (Bild oben, li.).

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