„Früh auf“ Eisvögel schießen um den begehrten
Friedrichstraßencup 2018 im Eisstockschießen

(November/Dezember 2018)

 Es ist DER Publikumsmagnet des Heider Weihnachtsmarktes:
Das Eisstockschießen auf der 600 Quadratmeter großen Eisbahn auf dem Heider Marktplatz. 
In diesem Jahr nehmen 188 Teams mit rund 1.4 00 Sportlern an dem launigen Turnier teil und unterhalten die Besucher des Marktes mit spannenden Spielen.
Auch in diesem Jahr übt sich unser Team mit dem exotischen Namen „Früh auf Eisvögel“ im Dithmarscher Volkssport, dem Eisstockschießen. Das Turnier um den Friedrichstraßen-Cup auf der Heider Winterwelt auf dem Marktplatz, welcher von den Einzelhändlern mit knapp 6.000 Euro dotiert ist (Warengutscheine), sprengt inzwischen alle Dimensionen und ist eines der größten Wettkämpfe dieser Art im Land. Die Zahl der Mannschaften, die sich in diesem Jahr beim Spielleiter Michael Hopmann angemeldet haben, beläuft sich in diesem Jahr auf stolze 188 Teams. Die Zahl der Bewerbungen lag sogar bei über 220 Mannschaften, so dass eine Teilnahme ausgelost werden musste.
Nach einem straffen Zeitplan spielen die Teams vom 26. November bis 28. Dezember 2018 um den begehrten Cup. Zunächst ging es in die Gruppenphase mit 
188 Mannschaften in 47 Gruppen. Gespielt wird „Jeder“ gegen „Jeden“ in den jeweiligen Gruppen.
Die Gruppenersten und die 17 besten Gruppenzweiten qualifizieren sich für die nächste Runde, welche dann im KO –System (Verlierer scheidet aus) ausgetragen wird.

Unser Team 2018:


v.li.: Sven Borchers, Wolfgang Köhne , Andreas Kunz, Michael Flor und Carsten Münch 
(es fehlt auf dem Bild Björn Jacobsen)

Bilder der „Früh auf“ Eisvögel vom Eisstockschießen 201
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Eröffnung - 1. GrpSpiel - 2. GrpSpiel - 3. GrpSpiel - 1. KO Runde - 2. KO Runde
hier anklicken!  

"Früh auf" Eisvögel stürzen in der 2. KO-Runde gegen die "Klingonen" ab
Es hat nicht sollen sein. Da hatten wir uns gerade noch über den souveränen Einzug in die 2. KO Runde gefreut und doch wog die Freude nicht lange. Schon beim Einschießen kamen wir nicht mit dem Eis zurecht, aber das kann ja mal passieren dachten wir uns. Die erste Kehre verlief für uns zwar nicht überragend, doch Sven konnte mit dem letzten Schuss eine 1:0 Führung herausholen. Auch in der 2. Kehre lief das Spiel eigentlich ganz gut. Wie aber bereits in der 1. KO Runde mussten wir den "Klingonen" den Vortritt lassen, so dass wir diese Kehre verloren und es mit einem 1:1 in die 3. Kehre ging. Vor dem letzten Schuss der "Klingonen" platzierten wir zwei Eisstöcke gekonnt an der Daube. Doch unser Gegner setzte seinen "Zerstörer" ein und dieser schaffte es unsere beiden Eisstöcke so zu erschießen, dass es plötzlich 1:3 stand.  Was aber nicht bedeutete, dass wir das Spiel schon abgeben würden. Die "Klingonen" kamen aber besser ins Spiel und platzierten zwei ihrer Eisstöcke so gekonnt, dass wir nur mit viel Glück dieses Match noch hätten gewinnen können. Sven versuchte noch mal alles indem er versuchte die Eisstöcke der "Klingonen" so zu treffen, dass es zumindest noch zu einem Stechen reicht. Daumendrücken war angesagt. Der Eisstock von Sven rutschte elegant übers Eis, schoss einen Eisstock aus dem Haus - aber konnte trotzdem nur einen Eisstock besser an der Daube platzieren. So konnten wir zwar auf 2:3 verkürzen, dies langte aber leider nicht zum Weiterkommen.

Souveräner Sieg im 1. K.O. Runden-Spiel  gegen das Team "Die Tiebenseevollstrecker"
Nach Abschluss der Gruppenspiele zogen wir  als "11. bester Gruppenzweiter" in die 1. KO Runde ein, die uns das Team „Die Tiebenseevollstrecker“ bescherte. Eigentlich ein sonst ganz normaler Gegner. Nur nicht an diesem Abend. Hier musste Sven gegen seine eigenen Töchter spielen. Wahrhaftig keine Sache, die Sven einfach so wegschütteln konnte. Schon zu Beginn der ersten Kehre zeichnete sich ab, dass das heute kein Zuckerschlecken werden würde. Nach der ersten Kehre konnten wir mit unserem letzten Schuss knapp mit 1:0 in Führung gehen. Auch in der 2. Kehre lief das Spiel eigentlich ganz gut. Den letzten Schuss hatte jedoch unser Gegner. Dieser schoss seinen Eisstock so platziert, dass wir diese Kehre verloren und es mit einem 1:1 in die 3. Kehre ging. Doch in dieser zeigte sich, zu welchen Taten unser Team in der Lage ist. Mit Gefühl platzierten wir unsere Stöcke so geschickt, dass wir drei Punkte einsammelten zu einer 4:1 Führung. Auch in der 4. Kehre spielten wir konzentriert weiter, so dass wir zwei Eisstöcke dichter an der Daube platzierten als unser Gegner. Wir zogen letztendlich verdient mit 6.1 in die 
2. KO-Runde ein, in der wir nun auf das Team „Klingonen“ treffen. 

Weitere Ergebnisse von diesjährigem Eisstockschießen unter
http://heider-eisstock-cup.dithmarschen.com.de/

Gruppenphase Endtabelle

Platz

Team

Spiele

Niederl.

Remis

Siege

Summe

Diff.

Punkte

1

Skatclub "Wer kommt?"

3

1

0

2

13:6

+

6

3

"Früh auf" Eisvögel

3

1

0

2

11:8

+3

6

4

Neuenkirchen Fire-Fighters

3

1

1

1

7:8

-1

4

5

"De seuten Brummer"

3

2

1

0

3:12

-9

1

Sieg zum Abschluss der Vorrunde  
Im 3. Gruppenspiel wartete das Team „De seuten Brummer“ auf uns. Für uns stand nach der „Klatsche“ aus dem 2. Gruppenspiel vor der Partie fest: Wenn wir in diesem Turnier noch die 1. KO Runde erreichen wollen, dann zählt nur noch ein hoher Sieg. Entsprechend motiviert gingen wir dieses Match an. Wir legten gutee Schüsse vor und gingen nach der 1. Kehre beruhigend mit 2:0 in Führung. Auch in der 2. Kehre lief alles für uns nach Plan, die wir ebenfalls mit 2:0 gewannen.
Die 3. Kehre verlief zunächst ganz nach unserem Geschmack. Vor dem letzten Schuss der „Seuten Brummer“ konnten wir 3 Eisstöcke dicht an die Daube schießen. Jedoch konterten die „Seuten Brummer“ mit ihrem letzten Schuss und verkürzten auf 1:4. Doch in der 3. Kehre zeigte sich, zu welchen Taten unser Team in der Lage ist. Mit Gefühl platzierten wir unsere Stöcke so geschickt, dass wir auch diese Kehre mit 2:0 gewannen. Mit einer starken Leistung gewannen wir letztendlich verdient mit 6:1. Das bedeutete, dass wir die Gruppenphase als Gruppenzweiter abschlossen. Inwiefern unser „Stockverhältnis“ von 11:8 bei 6 errungenen Punkten für einen Platz der besten 17 Gruppenzweiten reicht, bleibt nun abzuwarten bis alle Gruppenspiele beendet (18.12.) sind. Daumendrücken ist nun angesagt.

„Früh auf“ Eisvögel vergeigen 2. Gruppenspiel
Im 2. Gruppenspiel standen uns als Gegner „Skatclub – Wer kommt“? gegenüber. Eine Mannschaft, die sich im vergangenen Jahr immerhin bis ins Viertelfinale schoss. Leider hatten wir nicht unseren besten Tag erwischt und unser Gegner war an diesem Tag zu treffsicher. Am Ende unterlagen wir völlig verdient mit 2:6. Das Problem: Jetzt standen wir schon nach zwei Spielen mit dem Rücken zur Wand. Gleichbedeutend mit der hohen Niederlage müssen wir nun also unser letztes Gruppenspiel unbedingt hoch gewinnen, um dann vielleicht als einer der besten Gruppenzweiten doch noch in die 1. KO-Runde einzuziehen.

Früh auf Eisvögel starten zum Auftakt der Gruppenspiele mit einem Sieg
Im 1. Gruppenspiel trafen wir auf das Team von „Neuenkirchen Fire-Fighters“ von der Feuerwehr Neuenkirchen, die schon mehrmals am Turnier teilnahmen. Unser Ziel war es mit einem Auftaktsieg ins Turnier zu starten, um nicht gleich unter Druck zu stehen. Daher ging es konzentriert zur Sache. Nach der ersten Kehre konnten wir mit 1:0 in Führung gehen. Ein beruhigender Auftakt. Dachten wir uns. Aber die 2. Kehre mussten wir dann mit 0:1 an die Firefihgters abgeben. Im dritten Durchgang lief es dann wieder besser, so dass wir mit 2:1 führten. Im dritten Durchgang konnte Sven dann den letzten Eisstock in der Nähe der Daube platzieren, so dass wir diese Kehre mit 1:0 und somit das Match mit einem 3:1 beendeten.

                                                  Unsere Platzierungen seit 2007:

2017

Achtelfinale

2016

Vorrunde/Gruppenphase

2015

Viertel-Finale

2014

Sieger

2013

Achtel-Finale

2012

3. Runde

2011

1. Runde

2010

Viertel-Finale

2009

1. Runde

2008

3. Runde

2007

2. Runde

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Wissenswertes über das Eisstockschießen
um den Friedrichstraßen-Cup:

Die Mannschaften bestehen im Schnitt aus vier bis acht Personen und sind im "wirklichen Leben" oftmals Kegelvereine, Betriebssportmannschaften, Stammtischrunden, Vereine oder ähnliche Gruppen. Mannschaftsnamen wie "Coole Schneeschieber", "Die Frostködel", „Die stolzen Eistiger“ oder "Hammelbande“" belegen den Fun-Faktor dieses Eis-Events.
Die Spieldauer beträgt ca. 20 Minuten.
Die Gründe, warum Eisstockschießen bei allen Altersschichten gleichermaßen beliebt ist, liegen auf der Hand: Man braucht keine spezielle Ausrüstung oder Kleidung, man kann rutschfeste Schuhe tragen und man benötigt keine besonderen Kenntnisse oder Fähigkeiten: Die Teilnehmer lassen abwechselnd von einer Grundlinie aus den Eisstock, einen (Griff-)Stock mit einer schweren Scheibe unten dran, übers Eis schlittern. Ziel ist es, die Eisstöcke möglichst nahe an ein entfernt liegendes Ziel, in diesem Fall die "Daube", zu platzieren. Die Daube ist ein im Zielfeld (2 Meter x 2 Meter) beweglicher Zielgegenstand. Wird die Daube aus dem Zielfeld geschossen, so wird sie wieder auf das Mittelkreuz des Zielfeldes gelegt auf dem sie zu Beginn des Spiels und jeder Kehre dieses Spiels zu liegen hat.
Doch ein gut platzierter Stock garantiert noch nicht den Sieg. Jeder nachfolgende Mitspieler kann sowohl den schon gesetzten Stock als auch die Daube verschieben und sich oder seine Mitstreiter in die bessere Ausgangsposition bringen.
Ein wahres "Mensch ärgere dich nicht auf dem Eis". Denn ganz ohne Kommentar oder Neckereien der geselligen Runde wird ein Fehlschuss nicht bleiben. Am meisten Spaß macht es, den Gegner noch kurz vor dem Gewinn der Kehre, so heißt ein Durchgang, rauszuwerfen.

Regeln: Es werden pro Ausscheidungsrunde 4 Kehren (Durchgänge) gespielt.

Auf der Grundlinie, die durch den Trittstand festgelegt wird, darf man sich frei bewegen. Die Daube ist der Zielpunkt und wird durch den Schiedsrichter in einem Abstand von ca. 15 m in einem Zielfeld platziert.
Die Eisstöcke werden im Wechsel von den Mitspielern der jeweiligen Mannschaften geworfen. Jede Mannschaft hat 4 Würfe in einer Kehre (Durchgang). Alle 8 geworfenen Eisstöcke bleiben dort liegen, wo sie zu Ruhe gekommen sind. Falls ein Eisstock die Daube trifft und diese somit verschiebt, ergibt sich ein neuer ,,Zielort“. Die Daube ist also wie oben erwähnt immer das Ziel.

Nachdem jede Mannschaft 4 mal geworfen hat ist eine Kehre beendet und die Punkte der beiden Mannschaften werden notiert.

Punktvergabe: Die Mannschaft, dessen Eisstock am nächsten an der Daube liegt (Zentimetermaß bereithalten), erhält einen Punkt. Sollte der zweitnächste Eisstock derselben Mannschaft gehören, erhält diese dafür einen weiteren Punkt. Das gleiche gilt auch für den dritten und vierten Eisstock. Sollte jedoch ein Eisstock der gegnerischen Mannschaft dazwischen liegen, fällt die zuvor genannte Zusatzbepunktung weg.

Nachdem die Punkte für den ersten Durchgang notiert worden sind, wird mit dem nächsten Durchgang begonnen. Nach Ablauf der 4 Kehren (Durchgänge) werden die Punkte der einzelnen Durchgänge addiert. Die Mannschaft mit der höheren Punktzahl tritt als Sieger vom Eis und ist eine Runde weiter.
Die Spannung ist bei jedem Wurf unheimlich groß, und auch die Zuschauer fiebern bei jedem Wurf mit und sind emotional "voll bei der Sache".
Das macht das Eisstockschießen eben nicht nur für die Teilnehmer, sondern auch für die Zuschauer spannend und attraktiv. Schließlich können die besten Würfe der einen Mannschaft noch mit dem letzten Wurf der anderen Mannschaft zunichte gemacht werden.
Kein Wunder, dass die Laune bei den Eisstockschieß-Meisterschaften stets auf dem Höhepunkt ist und die Ergebnisse des letzten Abends stets Tagesgespräch in der Stadt sind. Siegerpokale, Ehren- und Trostpreise für die beteiligten Mannschaften sowie eine große Final-Party mit allen Teilnehmern geben den Meisterschaften zusätzlich einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert und Unterhaltungsfaktor.