Friedemann Szuba grüßt aus Tassieland
( Januar/Februar 2012) 

Friedemann Szuba befindet sich seit ein paar Wochen mal wieder im Tassieland (Tasmanien)

Gerne berichtet er für euch von seinen Erlebnissen in Wort und Bild.......

Neuestes aus Tassieland.......

Fotos vom
TassiemanTassieland
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12.2.2012
Ja, wir haben es bisher überlebt; war auch weiter nicht gefährlich; auch keine großen Fische; sind zur Zeit auf dem Trockenen!. Wir haben die Miniinsel verlassen und sind nun auf der grossen Insel. In Melbourne haben wir die Verwandtschaft abgeklappert. Interessant war in Melbourne der Chinesische Jahreswechsel mit Drachenspektakel und Abbrennen langer Böllerketten vor den einzelnen Läden in Chinatown. Nach 30 Jahren hatte ich mal wieder auf dem Motorrad gesessen. Mein Cousin hatten eine kleine Tour mit uns in Melbourne unternommen. Nach Verlassen von Melbourne mit dem 4WD ging's dann nach Echuca, Swan Hill, Mildura, Broken Hill nach Port Augusta. Bislang konnten wir bei 36 Grad gut schwitzen. Auf der Tour von Broken Hill nach Port Augusta ging's dann innerhalb weniger Stunden von 36 Grad auf 16 Grad mit einem eisigem Wind runter! Ihr würdet Euch ja über 16 Grad freuen, wie ich den Deutschen Nachrichten entnehmen kann ( kalt wie nie zuvor seit 1956; Kältetote und Eisbrecher auf der Elbe). In Echucca haben wir die größte Bierdosensammlung der Welt besichtigt und dabei die teuerste Dose Bier ( 10 $ ) getrunken! Wird auch nicht mehr vorkommen! Morgen gehts weiter zu Bekannten nach Coober Pedy. Mal sehn was unsere Opalschürfer so aus dem Boden geholt haben! Soll da auch schon wärmer sein 26 Grad! Danach Alice Springs mit ca. 30 Grad und von da an müssen wir mal das Wetter beobachten und unsere Richtung fest legen.

Bis zum nächsten mal; wünschen Euch immer noch eine Schippe Salz im Bunker.

Grüße auch an die Kameraden!

Die Kilometerfresser aus Australien

 

 

Im Januar 2012

Das warme Sommerwetter setzt sich hier fort. Selbst im nassesten und kältesten Ort Tasmaniens in Waratah hat sich Sommerwetter bis zu 28 Grad durchgesetzt. Die meisten meiner Tage habe ich an der Westküste in Strahan zugebracht mit Angeln auf Australische Lachse (nicht zu verwechseln mit richtigen Lachsen!). Ahh, da fallen mir wieder ein paar Anglergeschichten ein! Auf meinem Wege zwischen Zeehan und Strahan fährt man durch herrliche Tannenwälder. Leider sind die ja nur zum Teil noch da; denn ein Herr Gunns nutzt diese auch zum Papiermachen für die digitale Welt. Da fallen auch mal ein paar Brocken Holz ab für Vagabunden like me um abends ein nettes Lagerfeuer zu entzünden. Nur beim Holzhacken in der dortigen Plantage ist Sandboden und eine Kolonie von Sandflöhen haben nur darauf gewartet einen Spender für ihren Lebensunterhalt zu finden. Abends am Lagerfeuer hatte ich dann genügend Zeit nachzudenken woher die juckende Beulenpest an den Füssen und Unterschenkeln herkam! Hätte gerne auf die Lagerfeuer verzichtet! Aber trotzdem, wenn man dann am Feuer bei einem Glas Wein dann sitzt und in den Sternenhimmel schaut wird man für vieles entschädigt. Nun zu den Fischen. Ein großes Weihnachtsgeschenk wurde mir einen Tag nach Weihnachten gemacht: Früh am Morgen gegen 7.00 Uhr schmiss ich mal den Blinker ins Wasser und zack war ein Fisch dran! Das funktionierte auch beim zweiten Wurf! Ja, nachdem ich mir dann ein Ziel gesetzt hatte die Anzahl der Fische nicht über mein künftiges Alter hinaus zu angeln hatte ich gegen 15:00 Uhr das Angeln eingestellt! Einer nach dem Anderem wurde an Land gezogen und fachgerecht behandelt in der Kühlbox abgelegt! An einem anderem Tage war ich auch wieder so am Fischen aber die Fische wollten nicht so recht beißen. Plötzlich zuckte es und ein sportlicher Kampf begann. Am anderen Ende zog es ganz gewaltig und versuchte mir die Schnur von der Rolle zu spulen. Dann kam endlich der Fisch zur Kante. Er hopste 20 cm von der Wasserkante entfernt auf den Sand. Bevor er sich rappeln konnte erhaschte ich ihn, mit Sprüngen die ich nur aus meinen 20-iger Jahren kannte, gerade noch bevor er zurück ins Wasser konnte. Dies war der größte Fisch den ich in Strahan gefangen habe! Das Foto "Fische Fische" zeigt Euch die Größe der Fische an. Der oberste Fisch ist mein größter je gefangene Fisch in Strahan darunter seltener gefangene große Fische, dann öfters gefangene Größen und  als letztes die vom Kumpel Manfred üblich gefangenen Größen. Der größte Fisch hat 43 cm und ca. 4 Pfund. Zuletzt die Krönung des Angelsports. Mit einem genialen Wurf habe ich wieder den Vogel im wahrsten Sinne des Wortes abgeschossen; es hing eine Möwe an der Leine. So ein Vogel ist auch nicht leicht zu landen und zu befreien. Von der Ferne sieht so ein Schnabel klein aus aber aus der Nähe betrachtet ist er ca. 7 cm lang und unheimlich spitz. Während der Befreiungsaktion dieses Vogels verdunkelte sich der Himmel plötzlich und ich fühlte mich unheimlich beobachtet. Ein Blick zum Himmel bestätigte meine Vermutung und ich sah mich in den Film "Hitchcock: Die Vögel" versetzt. Hunderte von Möwen kreisten über mir und beobachteten den Kampf ihres Artgenossen. Nur hier gab's kein Entkommen ich dachte nun scheißen sie dich zu oder stürzen sich auf dich. Hab's dann wohl dann noch rechtzeitig hinbekommen und den Kameraden befreit. na, da hab ich's ja noch mal überlebt. So gefährlich kann Urlaub sein! Na nun kommt aber bald meine Mechthilde die mich ja wacker verteidigen und versorgen wird. Jemand der einen beschützt und behütet und einem sagt wo es lang geht; ihr wisst wer`s ist? Na ja dann Schluss mit dem Geschwätz, auf zu neuen Abenteuern in 2012 

Euer Tasmanischer Fischversteher