Geräucherter Zwergwels

Vereinsmitglied Dirk Poremba gibt Tipps zum Räuchern von Zwergwelsen, die in den Vereinsgewässern gefangen wurden

Der Zwergwels ist in hiesigen Breiten nicht heimisch und hat deshalb kaum natürliche Feinde. Weder Hecht noch Barsch haben ihn auf ihrer Speisekarte. Was sicher an seinen drei giftigen Stacheln liegt. Dafür frisst er selbst Laich und Jungfische aller anderen Arten. Er vermehrt sich so sehr, dass er anderen Fischen kaum eine Chance gibt. Auch wir Angler ärgern uns, wenn wir immer diese gefräßigen Zwergwelse am Haken haben. Eine Schleie  zum Beispiel ist sehr vorsichtig, bevor sie an den Haken geht. Doch kommt sie erst gar nicht so weit, weil die Zwergwelse immer schneller sind. Dabei sind sie nicht wählerisch, Wurm, Teig, Made – die gehen einfach auf alles. Der Zwergwels ist deshalb nicht gern gesehen und wird, einmal gefangen, waidgerecht getötet und entsorgt. Doch trotz solcher Aktionen vermehrt er sich besorgniserregend. Die Fangergebnisse bei den vergangenen Angeln zeigten die Gefräßigkeit der kleinen Raubfische.
Der Verein bittet daher alle Angler, die Zwergwelse fangen, diese waidgerecht zu töten und als Fisch zu verwerten bzw. zu entsorgen. Auf keinen Fall sollten die Zwergwelse zurückgesetzt werden.
Der Zwergwels zählt zu den schmackhaftesten Fischen unserer Gewässer. Einige Vereinsmitglieder räuchern sich Zwergwelse und bestätigen, dass dieser Fisch sehr lecker ist.



Wer nähere Infos zur Verwertung des Zwergwels als Räucherfisch benötigt, darf gerne unser Vereinsmitglied Dirk Poremba fragen.

Dirk Poremba
Telefon: 04804 512
(Nordhastedt)