Der Aal


Lateinisch:

Anguilla anguilla

Lebensraum:

In allen erreichbaren Süßgewässern, im Brackwasser der Küsten ja sogar im Salzwasser. Aale sind meist in Grundnähe anzutreffen.

Nahrung:

Würmer, Schnecken, Krebse, kleine Fische.

Größe:

bis 120 cm/bis 6 kg; durchschnittlich 50 cm/600 g

Beschreibung:

Schlangenförmiger Körper mit Flossensaum.

Besonderheit:

Es gibt zwei “Arten” von Aalen. Den Spitzkopfaal und den Breitkopfaal. Der Spitzkopf beißt auf Grund, selten auf Köderfisch und lebt in Gewässern in denen Muscheln, Krebse und Kleinlebewesen leichter zu erbeuten sind als Futterfische.
Der Breitkopf ist prädestiniert für Köderfische. Er beißt vorwiegend im Mittelwasser und sogar an der Oberfläche. Nur bei kälterem Wasser kann man auch ihn mit Wurm auf Grund beangeln.
Aale reagieren sehr empfindlich auf Gerüche. Dadurch lassen sie sich hervorragend anlocken (zerhackte Würmer oder Fische). Andererseits reagieren sie abweisend auf Tabakgeruch und ähnliches.

Köder:

Würmer, Köderfisch, Fischfetzen, Krabben.

Hauptfangzeiten:

Mai bis September. Der Aalfang klappt nicht nur Nachts, sondern auch in der prallen Mittagssonne.

Laichzeit:

Aale laichen im Frühjahr in der Sargasso-See, etwa 7000 km von Deutschland entfernt zwischen dem 20. - 30.º N. Breite und 50. - 60. º W. Länge im Salzwasser.
Nach 3 Jahren kommen die jungen Aale zurück.

Vereinsgewässer-
mindestmaß
:
 


45cm